Vater Gruppe gewinnt den „Großen Preis des Mittelstands“
Am 27. September wurden im Düsseldorfer Hotel Maritim im Rahmen einer festlichen Gala die erfolgreichsten Unternehmen im 14. Bundesweiten Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ 2008 ausgezeichnet. Insgesamt waren 3.184 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen bundesweit für den begehrten Mittelstandspreis nominiert. Festredner war der stellvertretende Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart.
Die Vater Gruppe (Kiel und Hamburg) ist der Preisträger der Region Schleswig-Holstein / Hamburg. Bei der feierlichen Preisverleihung nahm Klaus-Hinrich Vater stellvertretend für die Vater Gruppe die Auszeichnung entgegen. „Wir freuen uns natürlich sehr über diesen Preis. Er ist eine Bestätigung für den Weg, den wir eingeschlagen haben“, freut sich Hinrich Vater, „und zugleich eine Auszeichnung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vater Gruppe. Schließlich haben ihre Kompetenz und ihr Engagement diese positive Unternehmensentwicklung ermöglicht.“
Nach der Vorjahresauszeichnung als „Finalist 2007“ setzte sich Vater in diesem Jahr gegen alle Mitbewerber durch und holte die begehrte Auszeichnung nach Kiel.
Als wachstumsstarker IT-Dienstleister zeichnet sich Vater neben der „Gesamtentwicklung“ auch in den Wettbewerbskriterien „Schaffung und Sicherung von Arbeits-und Ausbildungsplätzen“, „Innovation und Modernisierung“, „Engagement in der Region“ sowie „Service, Kundennähe und Marketing“ aus.
Nominiert wurde die Vater Gruppe durch die Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs- GmbH und die Wirtschafts-Förderungs-Agentur, Kreis Plön zum Wettbewerb.
Aus der Laudatio der Juroren:
„Gegründet 1997, gehört die Vater Holding GmbH zu den führenden IT-Dienstleistern im Norden Deutschlands. Das sehr umfangreiche und themenverzahnte Portfolio des IT-Kompetenznetzwerkes mit mehr als 250 Mitarbeitern und 12 Auszubildenden an den Standorten Hamburg, Kiel und Hannover ist in Norddeutschland in dieser Form anderweitig nicht zu finden. Die Gruppe ist Premium- oder sogar einziger Partner bei mehreren Herstellern in Deutschland.“
Der Wettbewerb in Zahlen
Nominierte Unternehmen: 3.184
Beschäftigte per 31.12.07: 455.461
Davon Auszubildende: 37.849
Anstieg der Beschäftigung von 2003 – 2007: 40%
Anstieg der Ausbildungsplätze: 30%
Durchschnittlicher Umsatzzuwachs in 2007 gegenüber 2003: 61%
Hintergrundinformationen:
Was ist der „Große Preis des Mittelstands”?
Der jährliche Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes” der Oskar-Patzelt-Stiftung hat sich seit der Erstverleihung 1995 zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt. Im Jahr 2008 wurden 3.184 Firmen von über 1.000 Kommunen, Institutionen und Verbänden nominiert.
Wettbewerbskriterien
1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
3. Modernisierung und Innovation
4. Engagement in der Region
5. Service und Kundennähe, Marketing
Der Wettbewerb trägt zur öffentlichen Würdigung des Mittelstandes als Hoffnungsträger und Wirtschaftsfaktor bei, befördert die Netzwerkbildung im Mittelstand und popularisiert Erfolgsbeispiele.
Procedere:
Die Entscheidung zur Auszeichnung fällen Regionaljurys der 12 Wettbewerbsregionen und eine Abschlussjury. Je Wettbewerbsregion können drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden.
Darüber werden bundesweite Sonderpreise ausgelobt für: Premier bzw. Premier-Finalist, die Unternehmerin des Jahres, die Kommune des Jahres, die Bank des Jahres. Als Premier und Premier-Finalist können nur Preisträger früherer Jahre ausgezeichnet werden. Die Sonderpreise werden auf dem Bundesball in Berlin verliehen.
Träger des Wettbewerbs gemeinsam mit der Oskar-Patzelt-Stiftung, Leipzig, sind Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern (HWK), der Bundesverbankd der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Unternehmer- und Arbeitgeberverbände (UV, AGV), Landesverbände des Bundes der Selbständigen / Deutscher Gewerbeverband (BDS / DGV) und des Bundesverbandes Mittelständischer Wirtschaft (BVMW), der Europaverband der Selbständigen (BVD / CEDI), Regierungspräsidien, Städte und Gemeinden, in Zusammenarbeit mit Ministerien, Institutionen und Medien.
Hintergrundinformationen:
Wer ist die Oskar-Patzelt-Stiftung?
Die Oskar-Patzelt-Stiftung mit Sitz in Leipzig nimmt sich bundesweit der Würdigung hervorragender Leistungen mittelständischer Unternehmen an und verleiht jährlich im Herbst den Wirtschaftspreis „Großer Preis des Mittelstandes”.
Trotz krisenhafter weltwirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen. Diese gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen.
Ziele der Stiftung sind daher
- die Verbesserung des Bildes mittelständischer Unternehmer in der Öffentlichkeit,
- die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Zusammenhang „Gesunder Mittelstand - Starke Wirtschaft - Mehr Arbeitsplätze”,
- die Popularisierung von Erfolgsbeispielen und Netzwerkbildung im Mittelstand.
Organisation:
Von Anbeginn an ist die Stiftung grundsätzlich ehrenamtlich organisiert und wird ohne einen Euro Steuergelder ausschließlich privat finanziert. Mehr als 150 Personen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind gegenwärtig in den Stiftungsgremien aktiv engagiert. Die Stiftung verkörpert als unabhängige Bürgerinitiative Corporate Citizenship im besten Sinne.
Stiftungsgremien sind Vorstand, Kuratorium, das Präsidium, der Unternehmerbeirat, der Wissenschaftliche Beirat, die regionalen Servicestellen der Oskar-Patzelt-Stiftung und die Jurys (Landes- und Abschlussjury).
Die Stiftung wird geleitet vom Führungsduo Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger. Namensgeber ist Dr. med. Oskar Patzelt (geb. 1920), Schmidts Schwiegervater, der als Chefarzt der Inneren Abteilung des Kreiskrankenhauses Wurzen viele Jahre lang verdienstvolle Arbeit geleistet hat und dem 1995 erstmals verliehenen Wirtschaftspreis „Großer Preis des Mittelstandes” seinen Vornamen zur Verfügung stellte. Ein Jahr später wurde der Preisname beim Deutschen Patent- und Markenamt als Marke angemeldet. Die 1998 errichtete Stiftung hieß bis zum 1. März 2005 nach dem Wirtschaftspreis. Bereits seit 1997 befürchtete die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, USA (Hollywood) eine Verwechslungsgefahr mit der Hollywood-Marke „Oscar? und klagte gegen die Stiftung. Nach außergerichtlicher Vereinbarung vom 3. Februar 2005 trägt die Stiftung nunmehr den vollständigen Namen Oskar-Patzelt(-Stiftung). Aus dem früheren Namen wurde jetzt der „Große Preis des Mittelstandes”.


